Was ist Streetwear?
Kurz beantwortet
Juli 1986, Madison Square Garden: Run-DMC spielen „My Adidas“, und Tausende Fans halten ihre adidas in die Luft. Genau das ist Streetwear: Kleidung, die sich eine Szene genommen und zu ihrer Uniform gemacht hat, lange bevor ein Modehaus davon wusste. Gemeint sind Graphic Tees, Hoodies, weite Hosen und Sneaker aus der Welt von Surfern, Skatern und Hip-Hop, meist in kleinen Auflagen und an festen Terminen verkauft.
Streetwear auf einen Blick
- Herkunft: Surfen, Skaten, Hip-Hop und Graffiti
- Erste Marke: Stüssy, Anfang der 80er in Laguna Beach
- Grafik: Print, Logo oder Schriftzug zeigen, wo du hingehörst
- Schnitt: bequem und meist weit
- Verkauf: kleine Auflagen, Drops an festen Terminen
- Grundstock: Graphic Tee, Hoodie, weite Hose, Sneaker, Cap
- Deutschland: adidas und Puma aus Herzogenaurach, Carhartt WIP aus Weil am Rhein
- Heute: Louis Vuitton und andere Luxushäuser haben den Stil übernommen
Kurz gefragt
Was ist Streetwear einfach erklärt?
Alltagskleidung aus der Skate-, Surf- und Hip-Hop-Szene: Graphic Tees, Hoodies, weite Hosen, Sneaker. Dazu starke Prints und kleine Auflagen, die als Drop erscheinen.
Wer hat Streetwear erfunden?
Eine einzelne Person war es nicht. Als erste Streetwear-Marke gilt meist Stüssy, die Shawn Stussy Anfang der 80er in Kalifornien aus seiner Surfbrett-Signatur machte, parallel entstand in New York der Look des Hip-Hop.
Welche Marken sind Streetwear?
Die Klassiker sind Stüssy, Supreme, A Bathing Ape, Carhartt WIP und Palace, bei Schuhen Nike, adidas und Vans. Dazu viele kleine Labels, auch aus Deutschland, die in Drops verkaufen.
Ist Streetwear auch was für Frauen?
Ja, das war sie von Anfang an. Die meisten Streetwear-Shirts sind unisex geschnitten, bei HUSTLE&PAIN alle, und ein guter Einstieg ist ein Boxy Shirt zu einer Hose mit hohem Bund.
Ist Streetwear noch Subkultur?
Die Oberfläche ist Mainstream, spätestens seit Virgil Abloh und Pharrell Williams die Herrenmode bei Louis Vuitton übernommen haben. Darunter lebt die Szene weiter, in Skateparks, auf Konzerten und bei kleinen Marken, die ihre Shirts selbst entwerfen.
Ausführlich: von Laguna Beach bis Paris
Auf Einladung des Run-DMC-Managers Lyor Cohen saß an diesem Abend Angelo Anastasio von adidas im Publikum. Kurz darauf hatten Run-DMC einen Werbevertrag, der als erster zwischen Musikern und einer Sportmarke gilt. Seitdem läuft die Modeindustrie der Straße hinterher. Meistens ein paar Jahre zu spät.
Streetwear einfach erklärt: woran du sie erkennst
Ein graues Shirt vom Discounter ist Freizeitkleidung. Dasselbe Shirt mit dem Logo eines Skateshops aus Manhattan ist Streetwear, und plötzlich stehen Leute dafür Schlange. Der Stoff ist der gleiche. Geändert hat sich die Bedeutung.
Vier Merkmale tauchen fast immer auf:
- Herkunft aus einer Szene: Surfen, Skaten, Hip-Hop, Graffiti, später Basketball und Techno.
- Die Grafik spricht. Print, Logo oder Schriftzug zeigen, wo du hingehörst.
- Bequeme, meist weite Schnitte, gemacht für Bewegung.
- Begrenzte Stückzahlen. Viele Marken halten die Ware absichtlich knapp, denn was jeder trägt, verliert seinen Reiz.
Woher kommt Streetwear? Von Kalifornien über New York nach Tokio
Kalifornien: leere Pools und eine Unterschrift
1976 und 1977 herrscht in Südkalifornien Dürre. Um Wasser zu sparen, lassen die Leute ihre Swimmingpools leer, und die Z-Boys aus Venice und Santa Monica skaten in den Betonschüsseln. Vans, 1966 in Anaheim gegründet, bringt 1976 den Era heraus, für den die Skater Tony Alva und Stacy Peralta einen gepolsterten Kragen beisteuerten.
Anfang der 80er shapt Shawn Stussy in Laguna Beach Surfbretter und signiert jedes mit einem krakeligen Schriftzug, geschrieben mit einem dicken Marker. Er druckt die Unterschrift auf T-Shirts, um seine Bretter bekannter zu machen. Auf seinen ersten Messen fragt dann jeder, der ein Brett kauft, auch nach den Shirts, die eigentlich gar nicht zu verkaufen waren. 1984 tut er sich mit einem Freund zusammen, Frank Sinatra Jr., der mit dem Sänger nichts zu tun hat, um die Kleidung zu verkaufen. Bald gibt es in London, Tokio und New York Freunde der Marke, die sich International Stüssy Tribe nennen, darunter Hiroshi Fujiwara und der spätere Supreme-Gründer James Jebbia. Ein Logo als Mitgliedsausweis. Nach diesem Prinzip funktioniert Streetwear bis heute.
New York und L.A.: Hip-Hop macht Sportmarken zur Uniform
Im August 1973 legt DJ Kool Herc auf einer Party in der Bronx auf, im Gemeinschaftsraum seines Wohnhauses in der Sedgwick Avenue, und daraus wächst Hip-Hop. Die Kleidung dazu kommt aus dem Sportgeschäft und vom Bau: Trainingsanzüge, Sneaker von Puma und Pro-Keds, Timberland-Boots, Carhartt. LL Cool J macht den Bucket Hat von Kangol zu seinem Markenzeichen, Run-DMC tragen ihre adidas ohne Schnürsenkel. 1985 kommt der Air Jordan 1, gebaut fürs Parkett, getragen auf dem Asphalt.
In Harlem schneidert Dapper Dan ab 1982 Jacken mit Logos von Gucci, Louis Vuitton und Fendi, für Rapper und Boxer wie Mike Tyson, ohne jede Lizenz. Nach Razzien und Klagen, zuletzt von Fendi, schließt sein Laden 1992. 2017 zeigt Gucci eine Jacke, die einem seiner Entwürfe auffällig ähnelt. Nach dem Aufschrei arbeitet das Haus offiziell mit ihm zusammen.
An der Westküste sieht der Look anders aus. N.W.A tragen Ende der 80er in Compton Caps der Raiders und Arbeitshosen von Dickies, der Gegenentwurf zu Timberlands und Hoodies aus New York.
1994 eröffnet James Jebbia in der Lafayette Street in Manhattan einen Skateshop namens Supreme. Das Logo, weiße Futura auf rotem Balken, geht auf die Arbeiten der Künstlerin Barbara Kruger zurück. Wohl das berühmteste rote Rechteck der Mode.
Tokio: Aus Knappheit wird ein System
Anfang der 90er öffnen in den Seitenstraßen von Harajuku winzige Läden, die Szene nennt das Viertel Ura-Harajuku. Hiroshi Fujiwara, DJ und selbst Teil des Stüssy-Tribes, gilt als ihr Pate. 1993 gründet Nigo dort A Bathing Ape und macht etwas, das damals verrückt klingt: Er produziert absichtlich weniger, als er verkaufen könnte, rund zehn Prozent der Nachfrage. Wer ein Teil mit dem Affen-Camouflage will, steht Schlange oder geht leer aus.
Paris: Der Laufsteg gibt nach
Im Jahr 2000 verlangt Louis Vuitton per Abmahnung, dass Supreme Skateboards mit einem Muster, das dem LV-Monogramm sehr ähnelt, vom Markt nimmt. Im Januar 2017 laufen in der Herrenschau von Louis Vuitton in Paris Taschen und Jacken über den Laufsteg, auf denen beide Logos stehen. Ein Jahr später wird Virgil Abloh, Gründer von Off-White, künstlerischer Leiter der Herrenmode bei Louis Vuitton, als erster Designer afrikanischer Herkunft auf diesem Posten. 2023 übernimmt Pharrell Williams.
Der Rest steht in den Bilanzen: 2020 kauft der Konzern VF, dem auch The North Face und Vans gehören, Supreme für 2,1 Milliarden Dollar, 2024 geht die Marke für 1,5 Milliarden an EssilorLuxottica, den Konzern hinter Ray-Ban. Ob das die Szene verraten hat, wird seitdem in jedem Forum gestritten. Unsere Sicht: Die besten Teile kamen immer von Leuten, die selbst dazugehören. Eine Louis-Vuitton-Tasche mit Box-Logo ist ein Sammlerstück. Skaten geht damit keiner.
Streetwear in Deutschland: Franken, Münster, Weil am Rhein
Ein Detail, das gern untergeht: Die Marke aus „My Adidas“ sitzt in Franken. adidas und Puma haben beide ihren Sitz in Herzogenaurach, gegründet von den zerstrittenen Brüdern Adi und Rudolf Dassler.
Den großen Schub für Hip-Hop gab in den 80ern das Kino: Wild Style und vor allem Beat Street von 1984, der sogar in der DDR so beliebt war, dass sich danach zahllose Breakdance-, Hip-Hop- und Graffiti-Gruppen gründeten. Danach wurde in Fußgängerzonen und Jugendzentren gebreakt und gesprüht, im Trainingsanzug natürlich. Skaten war schon da: Titus Dittmann begann 1978 in Münster einen Skateboard-Handel, offiziell auf den Namen seiner Frau, weil er als Lehrer kein Gewerbe anmelden durfte. Er flog regelmäßig nach Kalifornien, um Boards zu besorgen, und holte die Kultur samt Klamotten ins Land. 1991 eröffnete in Berlin der Tresor, der erste Techno-Club der Stadt, und im Club trug man, was auch auf der Straße ging.
1889 wurde Carhartt in Detroit gegründet, um Arbeiter einzukleiden. Genau hundert Jahre später begann der Schweizer Edwin Faeh, die Arbeitskleidung nach Europa zu holen. 1994 wurde daraus Carhartt WIP, erst als Alleinvertrieb für Europa, ab 1997 mit eigenen Entwürfen für die Szene, mit Sitz in Weil am Rhein an der Schweizer Grenze.
Heute gibt es in Deutschland eine ganze Reihe kleiner Labels mit eigenen Prints, eigener Community und Drops statt Saisonware, einige davon stehen in Streetwear-Marken aus Deutschland. HUSTLE&PAIN ist eines davon.
Streetwear, Streetstyle, Urban Wear: Was ist der Unterschied?
- Streetwear: Marken und Kleidung, die aus Skaten, Surfen und Hip-Hop kommen, mit Grafik, Logo und kleinen Auflagen.
- Streetstyle: alles, was Menschen auf der Straße tragen, egal welcher Stil. Das bekannteste Beispiel kommt aus der Fotografie: Bill Cunningham fotografierte von 1978 bis 2016 für die New York Times Passanten in Manhattan.
- Urban Wear: ein Begriff aus dem Handel, meist für Mode aus dem Hip-Hop wie weite Jeans und Trainingsanzüge. Heute fast dasselbe wie Streetwear.
- Sportswear: Kleidung für den Sport. Sie wird zu Streetwear, sobald sie den Platz verlässt, wie der adidas Superstar, der 1969 als Basketballschuh anfing.
Typische Streetwear Kleidung: der Grundstock
- Graphic Tee: das Herz jedes Looks. Ein gutes Shirt für weite Schnitte wiegt um die 300 GSM, steht fast von allein und fällt gerade, statt am Körper zu kleben. Eine Auswahl findest du bei den Graphic Tees.
- Hoodie und Zip-Hoodie: schwerer Fleece, eine Kapuze, die ihre Form hält, Bündchen, die nach dem Waschen nicht ausleiern.
- Hosen: weite Jeans, Cargo, Arbeitshosen von Dickies, Jogger mit Bündchen.
- Sneaker: Air Jordan 1 und Nike Dunk von 1985, adidas Superstar von 1969, Vans Old Skool von 1977. Die Klassiker sind fast alle älter als die meisten Leute, die sie tragen.
- Kopf: Cap, Beanie, Bucket Hat.
- Jacke: Workwear-Jacke, College-Jacke, Puffer.
Streetwear Marken, die den Style geprägt haben
- Stüssy (Laguna Beach, Anfang der 80er): die Unterschrift, mit der alles anfing.
- Supreme (New York, 1994): rotes Box-Logo, Drops am Donnerstag, Schlangen vor dem Laden.
- A Bathing Ape (Tokio, 1993): Affen-Camouflage und absichtlich zu wenig Ware.
- Carhartt WIP (Weil am Rhein, seit 1994): Arbeitskleidung, übersetzt für Skater und Sprüher.
- Palace (London, 2009): die Skatemarke von Lev Tanju, mit Dreieck-Logo und britischem Humor.
- Off-White (Mailand, 2013): Virgil Ablohs Label mit Anführungszeichen und Diagonalstreifen, die Brücke zum Laufsteg.
- Fear of God (2011): Jerry Lorenzo, gedeckte Farben, große Silhouetten.
- Kith (New York, 2011): Ronnie Fieg macht den Sneakerladen zum Treffpunkt.
Zum Logo-Hype: Auf dem Resell-Markt kann ein Box-Logo-Hoodie ein Mehrfaches des Ladenpreises kosten. Den Aufpreis zahlst du für Logo und Seltenheit, nicht für den Stoff.
Wie funktionieren Drops?
Ein Drop ist ein Verkaufstermin. Datum und Uhrzeit stehen vorher fest, die Stückzahl ist klein, und was weg ist, ist weg. Supreme hat das Ritual berühmt gemacht: Neue Teile kommen in kleinen Gruppen jeden Donnerstag, und vor dem Laden in London standen fast jeden Tag Schlangen um den Block. Bei begehrten Sneakern losen Marken das Kaufrecht aus, etwa Nike in der SNKRS-App.
Klingt nach Marketing-Trick, hat aber einen praktischen Grund. Wer in kleinen Stückzahlen produziert, bleibt nicht auf Ware sitzen, und jedes Teil bleibt etwas, das nicht jeder hat.
Die Wörter rund um den Drop, kurz übersetzt:
- Restock: Ein ausverkauftes Teil kommt zurück.
- Resell: Weiterverkauf, meist über dem Ladenpreis, etwa über StockX.
- Grail: das eine Teil, hinter dem du seit Jahren her bist.
- Collab: zwei Marken, ein Produkt, wie Louis Vuitton und Supreme.
- Deadstock: ungetragen, mit Etikett, am besten im Originalkarton.
Bei uns läuft es so: Jede Kollektion erscheint in kleiner Stückzahl, gerade die H|W 26 „Rockstar Attitude“. Manche Motive gibt es nur einmal. Andere bringen wir zurück, wenn genug Leute danach fragen. Ist deine Größe weg, trägst du dich auf der Produktseite ein und bekommst eine Mail, sobald sie wieder da ist.
Streetwear Outfit: so baust du den Look
Beim Streetwear Style macht die Silhouette den größten Unterschied, oft mehr als das Shirt selbst.
Fang beim Shirt an
Das Shirt ist das lauteste Teil, also kommt es zuerst. Großer Print und ruhige Hose lenken den Blick aufs Shirt. Ist das Shirt schlicht, kann die Jacke reden.
Wähl eine Silhouette
- Weit und weit: Oversized Shirt, weite Jeans oder Cargo, ein Schuh mit Volumen. Der Skate-Look der 90er. ANTAGONIST in Vintage White mit pinkem Schriftzug sitzt so mit heller, weiter Jeans. Die anderen weiten Shirts stehen unter Oversized T-Shirts.
- Kurz und hoch: Ein Boxy Shirt ist weit und etwas kürzer, darunter kommt eine Hose mit hohem Bund. Die Beine wirken dadurch länger. FUGITIVE mit gebleichten Streifen ist genau dafür geschnitten.
- Eng oben, weit unten: Slim Fit zu Baggy Jeans, der Look der frühen 2000er, mehr dazu in Y2K Style. ART OF LIFE mit rotem PAIN-Herz auf dem Rücken trifft diese Zeit ziemlich genau.
Wie die drei Schnitte im Detail fallen, steht im Vergleich Boxy vs. Oversized vs. Slim Fit.
Eine laute Farbe oder mehr
Schwarz, Grau, Weiß und Denim sind die Basis. Eine laute Farbe setzt einen Akzent, etwa das Pink auf ANTAGONIST oder das gelbe Ausrufezeichen auf ENERGY. Großer Print, zwei Signalfarben und bunte Sneaker auf einmal machen den Look sehr laut. Willst du es ruhiger, nimm eins davon raus.
Lagen für Herbst und Winter
Ein Longsleeve unter dem T-Shirt ist die einfachste Lage. Darüber ein offenes Hemd oder eine Workwear-Jacke. Für Lagen lohnt sich ein langer Schnitt: YOKO ONO ist extra lang und ohne Schulternaht geschnitten und schaut unter jeder Jacke ein Stück hervor.
Streetwear für Damen und Herren: dieselben Shirts
Streetwear war nie reine Männersache. In den 90ern trugen TLC und Aaliyah weite Hosen zu Crop Tops und riesigen Shirts, Aaliyah stand für Tommy Hilfiger vor der Kamera. Alle unsere Shirts sind unisex, den Unterschied macht das Styling. An schmalen Schultern sitzt ein Oversized Shirt noch weiter, die Naht rutscht Richtung Ellbogen, und genau so soll es aussehen. Wer es körpernah mag, nimmt DIRT MOUTH im Slim Fit mit kurzen, schmalen Ärmeln und trägt es zu Baggy Jeans oder einem langen Rock.
Woran erkennst du gute Streetwear?
Das Logo verrät wenig über die Qualität. Diese vier Punkte verraten mehr:
- Gewicht: Weite Schnitte brauchen Stoff mit Substanz, 250 bis 300 GSM. Slim Fits dürfen leichter sein, weil sie am Körper sitzen. Was die Zahl bedeutet, erklärt der GSM-Guide.
- Druck: Ein Siebdruck hat satte Farbe und scharfe Kanten, auch nach vielen Wäschen.
- Kragen: Nach der ersten Wäsche liegt er flach und wellt sich nicht.
- Waschung: Wird sie von Hand gemacht, sieht jedes Teil ein bisschen anders aus. Das ist Absicht.
Quellen40
- Wikipedia: My Adidas (englisch)
- Wikipedia: Streetwear (englisch)
- Wikipedia: Z-Boys (englisch)
- Wikipedia: Vans (englisch)
- Thrasher Magazine: Wax the Coping, Classic Skate Vans (englisch)
- Wikipedia: Stüssy (englisch)
- Highsnobiety: Shawn Stussy Biography (22.01.2016, englisch)
- i-D: Stüssy's London Tribe und die Dover-Street-Market-Kollaboration (englisch)
- Wikipedia: DJ Kool Herc (englisch)
- Wikipedia: Hip-hop fashion (englisch)
- Wikipedia: Kangol (englisch)
- Wikipedia: Run-DMC (englisch)
- Wikipedia: Air Jordan (englisch)
- Wikipedia: Dapper Dan (englisch)
- Wikipedia: Supreme (englisch)
- Wikipedia: Hiroshi Fujiwara (englisch)
- Wikipedia: A Bathing Ape (englisch)
- Highsnobiety: Fashion History Lessons, NIGO (23.12.2020, englisch)
- The Fashion Law: Two of Fashion's Favorite Lawsuits Never Actually Happened (22.08.2019, englisch)
- Wikipedia: Virgil Abloh (englisch)
- Wikipedia: Louis Vuitton (englisch)
- Wikipedia: VF Corporation (englisch)
- Wikipedia: Adidas
- Wikipedia: Beat Street
- Wikipedia: Titus Dittmann
- Wikipedia: Tresor (Club)
- Wikipedia: Carhartt
- Carhartt WIP: About, Firmengeschichte (englisch)
- Berufsstart.de: Firmengeschichte von Carhartt WIP, mit Firmenanschrift
- Wikipedia: Bill Cunningham (englisch)
- Wikipedia: Adidas Superstar (englisch)
- Wikipedia: Nike Dunk (englisch)
- Wikipedia: Palace Skateboards (englisch)
- Wikipedia: Off-White (englisch)
- Wikipedia: Jerry Lorenzo (englisch)
- Wikipedia: Kith (englisch)
- Highsnobiety: BAPE, Everything You Ever Wanted to Know (27.09.2023, englisch)
- Inverse: Nike's changing how SNKRS app works (03.03.2022, englisch)
- Wikipedia: StockX (englisch)
- Wikipedia: Aaliyah (englisch)
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